Meisen-Nistkästen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Ein Projekt der Gesundheitsregion Landkreis Vechta

Ziele und Dialoggruppe

Ziele des Projekts

  • Ansiedlung von Meisen in den Nistkästen
  • Verringerung des Bestandes der Eichenprozessionsspinner an den Standorten der Nistkästen
  • Stärkung des Bewusstseins der Kinder für die Natur 

Dialoggruppe

  • Kinder (0–12 Jahre)
  • Allgemeinbevölkerung

Projektbeschreibung

Seit einigen Jahren wird eine rasche Ausbreitung und Bestandszunahme des Eichenprozessionsspinners auch im Landkreis Vechta beobachtet. Während die Hauptverbreitungsgebiete dieser Art in Deutschland vormals vor allem im Osten und Süden lagen, breitet sie sich aktuell immer weiter in Richtung Nordwesten aus. Als Hauptgrund für diese Entwicklung gilt der Klimawandel. Durch mildere Winter sinkt die Mortalität der überwinternden Eier, während trocken-warme Frühjahre/Sommer die Entwicklung der Raupen fördern.

Meisen können dabei helfen, den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, indem sie die Raupen und Larven des Schädlings als Nahrung für ihre eigenen Jungen verwenden. So kann ein Teil der Schädlingspopulation kontrolliert und seine negativen Auswirkungen auf Bäume und Menschen verringert werden.

Da auf den Grundstücken vieler ansässiger Kindergärten im Landkreis Vechta Eichen stehen, wurden in Kooperation mit einer gemeinnützigen Einrichtung Nistkästen für Meisen angebracht. Somit kann die Population des EPS auf natürliche Weise – ohne den Einsatz von Bioziden – minimiert werden.

Evaluationsmaßnahmen

Interne Evaluation / Selbstevaluation

Laufzeit und Finanzierung

Laufzeit

Startdatum: 01.05.2023

Enddatum: 31.08.2024


Finanzierungsvolumen

26.000 €

 

Träger und beteiligte Akteure

Träger

Landkreis Vechta

Weitere beteiligte Akteure

Städte und Gemeinden des Landkreises, Andreaswerk Vechta

Ansprechpersonen

Dunja Grützner

Gesundheitsamt Landkreis Vechta


044418982202


E-Mail:

gesundheitsregion@landkreis-vechta.de

Weiterführende Links

Die Angaben zu den Projekten entstammen Mitteilungen aus den beteiligten Gesundheitsregionen.


Datum der letzten Bearbeitung: 07.01.2026