Bündnis gegen Depression Hameln-Pyrmont
Ein Projekt der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont
Ziele und Dialoggruppe
Ziele des Projekts
- Bewusstsein verbessern: Menschen über Depressionen aufklären und Stigmatisierung abbauen
- Unterstützungsangebote vernetzen: Betroffene und Angehörige besser mit Hilfsangeboten verbinden
- Prävention stärken: Aufklärung und Sensibilisierung in Schulen und Betrieben, um psychische Gesundheit zu fördern und Hilfen frühzeitig zugänglich zu machen
Dialoggruppe
- Jugendliche (13–18 Jahre)
- Menschen mit psychischer Erkrankung / Belastung
- Allgemeinbevölkerung
- Angehörige von Menschen mit psychischer Erkrankung
- Selbsthilfegruppen
Das Bündnis gegen Depression setzt sich dafür ein, Aufklärung, Prävention, Selbsthilfe und Unterstützung für Menschen mit Depression in der Region zu stärken. Ziel ist es, Betroffene, Angehörige und Fachkräfte zu sensibilisieren, bestehende Angebote sichtbarer zu machen und Hilfen leichter zugänglich zu gestalten.
Zu diesem Zweck wurden gezielt Informationsmaterialien entwickelt: Flyer mit einer Übersicht lokaler Anlaufstellen sowie zum Thema „Depression im Alter“. So erhalten Betroffene und Interessierte einen schnellen Überblick über die Unterstützungsangebote vor Ort.
Parallel dazu engagiert sich das Bündnis in der Öffentlichkeit. Wir waren bei drei Veranstaltungen aktiv beteiligt, um das Thema Depression aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Dazu gehörten unter anderem eine Virtual-Reality-Erfahrung der Robert-Enke-Stiftung, Vorträge des Ameos Klinikums Hameln und die Kinoveranstaltung „Expedition Depression“. Diese Formate bauen Hemmschwellen ab, vermitteln Wissen und regen den Austausch an.
Ein weiterer Schwerpunkt besteht in der Qualifizierung und Selbsthilfe. So hat das Bündnis beispielsweise eine MHFA-Ausbildung (Mental Health First Aid) für Gruppenleiter:innen der Selbsthilfegruppen durchgeführt, um deren Kompetenzen im Umgang mit psychischen Krisen zu stärken. Ergänzend wird eine niederschwellige Peerberatung angeboten, die direkten Austausch, Orientierung und Unterstützung für Betroffene ermöglicht.
In Zukunft soll verstärkt mit Schulen und Unternehmen zusammengearbeitet werden, um dort über Depressionen aufzuklären, ein Bewusstsein für psychische Gesundheit zu schaffen und frühzeitig Unterstützungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Durch diese Kombination aus Informationsmaterialien, Veranstaltungen, Qualifizierungsmaßnahmen, Peer-Beratung und Aufklärung in Bildungseinrichtungen und Betrieben soll Wissen gefördert, bestehende Strukturen vernetzt und ein Beitrag zur nachhaltigen Stärkung der psychischen Gesundheit im Landkreis Hameln-Pyrmont geleistet werden.
Laufzeit und Finanzierung
Laufzeit
Startdatum: 01.04.2024
Enddatum: verstetigt
Finanzierungsvolumen
27.610 €
Träger und beteiligte Akteure
Träger
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. Kreisverband Hameln-Pyrmont
Weitere beteiligte Akteure
Sozialpsychiatrischer Dienst / Verbund, Ameos Klinikum Hameln, Landkreis Hameln Pyrmont, Stadt Hameln, EUTB Hameln, Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont
Ansprechpersonen
Florian Vogl
Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V. Kreisverband Hameln-Pyrmont
0157 80609980
E-Mail:
Weiterführende Links
Die Angaben zu den Projekten entstammen Mitteilungen aus den beteiligten Gesundheitsregionen.
Datum der letzten Bearbeitung: 12.01.2026








